Meinungen von Erzieher/innen / Kita-Leiter/innen und von Experten
Erzieher/innen / Kita-Leiter/innen, die an einer STEP Weiterbildung für Erzieher/innen teilgenommen haben
Für mich persönlich hat sich seit der Weiterbildung viel verändert. Mein Blick auf die Kinder und die Eltern ist ein anderer geworden. Viel gelassener kann ich heute Situationen einschätzen und unnötigen Konflikten aus dem Weg gehen. Natürlich ist es am effektivsten, seitdem das Team sich gemeinsam mit dem STEP Programm auseinander gesetzt hat.
Zunehmend fließen bei Elterngesprächen Hinweise und Ratschläge aus der Weiterbildung und dem Buch ein. Eltern sind nun an einer eigenen Fortbildung sehr interessiert. Auch die Kinder haben Veränderungen bemerkt und in ihren Kindergartenalltag integriert. Sie genießen es, Verantwortung übernehmen zu dürfen. Wir können als Kindergartenteam das STEP Programm nur jeder Erzieherin empfehlen.
Susanne Amft, Ev. Kindergarten Dortmund-Berghofen
Durch STEP haben die Kinder und ich eine neue Basis gefunden miteinander umzugehen. Die Kinder sind untereinander ganz anders im Gespräch, um ihre Bedürfnisse auszudrücken. Konflikte können sie teilweise ohne meine Hilfe klären. Durch die Entscheidungsmöglichkeiten fühlen die Kinder sich ernst genommen. Der Lautstärkepegel ist drastisch zurückgegangen. STEP hat sich innerhalb der Gruppe verselbstständigt. Durch die einfachen Schritte hat man ein gutes Rüstzeug um es anzuwenden. Die Arbeit macht viel mehr Freude, da ich viele Dinge entspannter sehen kann!
Andrea Rachelski, Erzieherin, Dortmund
Durch STEP haben wir erfahren, dass die Kinder durch positive Entscheidungsmöglichkeiten selber innehalten, und überlegen, welche Möglichkeit jetzt die bessere Alternative wäre. Keine Machtkämpfe zu führen und das Kind wertzuschätzen und durch eigene Entscheidungen zu beteiligen, sorgt bei uns allen im Alltag für ein positives Miteinander.
Kleines Beispiel: In der Ruhephase wird ein Buch vorgelesen. Ein Kind summt die ganze Zeit so, dass es die Anderen stört. Die Erzieherin gibt dem Kind die Entscheidungsmöglichkeit im Raum zu bleiben und ohne Summen zuzuhören oder im Nebenraum zu summen. Das Kind hat sich für den Nebenraum entschieden, wo es tatsächlich zufrieden vor sich hin summte. Es war weder ein Machtkampf, noch ein Rauswurf, noch ein Verbot und beide Seiten hatten ein positives Gefühl.
Auch untereinander haben die Kinder den Sprachgebrauch... Du kannst Dich entscheiden...von den Erzieher/innen übernommen, wodurch sich mancher Streit von alleine löst. Beispiel: Ein drittes Kind möchte mit Schaufel in die Vogelnestschaukel. Die anderen beiden Kinder sagen:" Du kannst dich entscheiden, ob du mit der Schaufel im Sand spielst oder ohne Schaufel bei uns mit schaukelst."
Als gesamtes Team eine solche Fortbildung zu machen hat den Vorteil, dass von Anfang an alle den gleichen Hintergrund haben, sich austauschen und absprechen können. Sollten, besonders am Anfang, einem keine zwei angemessenen Entscheidungsmöglichkeiten einfallen, so ist es bei uns schön eine Kollegin oder Kollegen zur Seite zu haben der/die aushelfen kann.
Die Teamfortbildung hat uns allen echt viel Spaß und Zusammenhalt gebracht.
Es war gaaaaaaaanz suuuuuuuper.´
Hildegard Strakeljahn, Leiterin der Kath. Kita Regenbogen, St. Hedwig, Steinhagen
Im pädagogischen Alltag hat die Teamfortbildung für uns eine nachhaltige Wirkung.
In Konfliktsituationen nehmen wir die Sichtweise der Kinder ein, geben ihnen Orientierung, Sicherheit und beteiligen sie bei den Entscheidungen.
Das eigene Erzieherverhalten wird reflektiert, Beispiele und Methoden werden oft in Elterngesprächen erläutert.
Helga Rossi, Leiterin der Ev. Tageseinrichtung für Kinder Sonnenschein, Borgholzhausen
Hier eine Auflistung der von uns am positivsten gemachten Erfahrungen mit STEP – diese verwenden wir im Alltag:
- Die Kinder bekommen Wahlmöglichkeiten, treffen Entscheidungen selbständig und lernen die Konsequenzen selber zu tragen! Es klappt super und die Kinder werden immer sicherer in ihren Entscheidungen.
- Kinderkonferenzen bieten uns noch mehr die Möglichkeit, Vorschläge und Wünsche der Kinder anzunehmen, in die pädagogische Arbeit einzubeziehen und umzusetzen. Die Kinder fühlen sich bei den Konferenzen integriert, da nicht über ihren Kopf hinweg entschieden wird. Dadurch fällt es ihnen leichter, sich an Absprachen zu halten.
- Durch STEP entwickelt sich innerhalb der Gruppe ein angenehmes Miteinander (Respektvoller Umgang / Kommunikation / Sprache der Ermutigung / Ich -Aussagen).
- Durch STEP kann der Erzieher besser abschätzen, ob er sich in Konfliktsituationen einmischen muss, da man oft weiß aus welchen Beweggründen sich das Kind im Konflikt befindet. (Rache, Macht....) Gut ist es auch sich immer wieder zu fragen "Wessen Problem ist es?"
- In der Elternarbeit können wir den Eltern neue Möglichkeiten anbieten, sich mit ihren Kindern auseinanderzusetzen. (Wird besonders von Eltern direkt angefragt, die an einem Elternabend zum Thema STEP teilgenommen haben.)
Monika Schlüter, Leiterin der Ev. Tageseinrichtung für Kinder Versmold-Loxten
(integrative Schwerpunkteinrichtung) |